Schlosspark Charlottenburg – Picknicken & Spazieren im Schlossgarten

Der älteste erhaltene Park Berlins, der 55 Hektar große Schlosspark Charlottenburg erlaubt es Berlinern und Touristen auf dem Gelände zu entspannen, das ursprünglich nur Königin Sophie Charlotte und ihrem Adeligen Anhang vorbehalten war.



Spazieren im Schlosspark Charlottenburg

Der Schlossgarten des Schlosspark Charlottenburg bietet neben den vielen Wiesen, Teichen und Wassergräben auch das Mausoleum in dem Königin Luise und Kaiser Wilhelm der I. Ihre Ruhe fanden und eine Porzellansammlung im Rokokopavillion. Begrenzt von der Spree verläuft im Osten des Geländes ein Spazierpfad, der bis zum Tiergarten reicht.

Hinweise

Da der Schlosspark Charlottenburg auch ein Idealer Ort zum Picknicken ist, bietet es sich an am Eingang des Schlossparks den Service der Orangerie in Anspruch zu nehmen. Die Hofküche des Schloss Charlottenburg stellt zwischen Mai und September gepackte Picknick Körbe mit allerlei Köstlichkeiten inklusive Decke zur Verfügung. Die Ausgabe erfolgt von 10.00 – 17.00 Uhr und kostet 25,- für zwei Personen. Um diese Dienstleistung in Anspruch zu nehmen muss eine 24 Stündige Voranmeldung Erfolgen. Buchungen und Weitere Informationen unter Tel.: 030-258 10 35 0, office(at)concerts-berlin.com, concerts-berlin.com

Geschichte

1976 wurde der Schlossgarten Charlottenburg, der erste französische Barockgarten Deutschlands, von dem Gärtner Siméon Godeau angelegt. Der 55 Hektar große Park umfasste neben dem Barockparterre ein West- und Ostboskett mit drei Angelhäusern und einem dazugehörigen Hafen, Boule bahnen einen Fasanengarten und einen Spielgarten mit Wasserbassins. Nachdem Godeau 1709 auf eigen Initiative etliche Linden fällte wurde er entlassen.

Zwischen 1713 und 1740 kürzte Kaiser Friedrich Wilhelm I. die Ausgaben für die Pflege der Anlage und übergab einen großen Teil an Bauern die diesen Bewirtschafteten. Friedrich Wilhelm II. der einen besonderen Hang zu englischen Landschaftsgärten hatte, beauftrage 1788 den Gärtner Johann August Eyserbeck mit der im starken Kontrast zu den geometrischen Formen des Barockgartens, stehenden Umgestaltung die mit wechselnden Gärtnern bis 1819 anhielt.

Im Schlossgarten Charlottenburg befanden sich nun das 1788 erbaute Teehaus Belvedere, und das 1810 für Königin Luise erbaute Mausoleum mit der berühmten Grabskulptur von Christian Daniel Rauch. 1824 kam der von Schinkel errichtete Neue Pavillon, die neapolitanische Villa, hinzu. 1865 musste aufgrund ständiger Reparaturen das 1790 geschaffene Otahitische Korbhaus und 1884 das 1788 entstandene Gotische Angelhaus an der Spree abgerissen werden.

Aufgrund der starken durch den zweiten Weltkrieg verursachten Schäden sprach sich die Direktorin der West-Berliner Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten, Margarete Kühn dafür aus den barocken Zustand der Anlage wieder herzustellen. Nach Abschluss der Arbeiten entsprachen die Arbeiten aber nicht annähernd dem Originalzustand, was viel Kritik auslöste.

2004 wurde geplant ein Eintrittsgeld für Besucher des Schlosspark Charlottenburg zu erheben, was aber durch die Bürgerinitiative „Rettet den Schlosspark“ unterbunden werden konnte.

Öffnungszeiten

Ganzjährig täglich 8 Uhr bis Einbruch der Dunkelheit

Für Führungen ab 3 Personen telefonisch Anmelden
030 – 280 18-119

Eintrittspreise

Der Parkeintritt ist kostenlos

Wer den Erhalt und die Pflege der Gartenanlage unterstützen möchte, kann einen freiwilligen Betrag von 2,- € entrichten.
Für diesen bekommen Sie von den Besucherbetreuern oder am Automaten einen Park-Übersichtsplan und Sightseeing-Tipps.



Schlosspark Charlottenburg
Spandauer Damm 20-24
14059 Berlin
030 32091-0

clock61 clock61


Anfahrt:
clock61Schloss Charlottenburg

Header: © Olivier Bruchez / CC BY-SA 2.0

Author: Kallinski1

Share This Post On